Offline gehen!

Das Jahr ist noch nicht zu Ende und schon schlagen Computer- und Webdesign-Medien die angeblich besten, schönsten, interessantesten oder außergewöhnlichsten Websites der letzten Monate vor. Außergewöhnlich ist das Projekt „Offline Only“ tatsächlich – eine Website, deren Inhalt sich nur öffnet, wenn man der Aufforderung folgt: offline gehen!

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Wie die Futura die am meisten plagiierte Schrift wurde

BleiletterEin sehr lesenswerter englischsprachiger Artikel bei Co.Design der Fast Company beschreibt, wie die Futura die am meisten plagiierte Schrift der Schriftgeschichte wurde: „How Futura Became The Most Ripped-Off Typeface In History“. Sie erfahren hier auch, was u. a. die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise von 1929 damit zu tun haben, dass die Futura die am meisten plagiierte Schrift wurde, aber auch, dass das Original trotz aller Nachahmungen und Plagiate immer noch eine der erfolgreichsten Fonts der Welt ist.

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Von der Keilschrift zur digitalen Schrift

BleiletterNoch bis zum 12. November 2017 findet im Rappaz-Museum in Basel die Ausstellung „Von der Keilschrift zur digitalen Schrift“ statt. Sie befasst sich mit der Geschichte der Schrift im Allgemeinen und unserer lateinischen Buchschrift im Besonderen, ihrer historischen und aktuellen Ausprägung sowie ihrer Anwendung in Design, Typografie und Alltag und reicht von der Geschichte des Bleisatzes und des Buchdrucks bis zur digitalen Schriftgestaltung für Bildschirm-Medien wie Computer, Tablet und mobile Kommunikationsmittel.

(Siehe hier auch „Von der Keilschrift zum Binärcode“!)

Floskeln: von der Luft nach oben und deren Leere

Aufgeschlagenes Buch

Wir haben uns hier bereits mit geflügelten Worten, Redewendungen und Sprichwörtern beschäftigt. In enger Verwandtschaft dazu stehen Floskeln. Doch im Gegensatz zu Ersteren sind Letztere geradezu inhaltsleer: „Floskeln sind unglaublich leer und manchmal nur blöd. Aber gerade weil sie so leer sind, lassen sie sich je nach Kontext ganz unterschiedlich auslegen. Sie bieten uns jede Menge Spielraum, selbst kreativ zu werden“, schreibt der Duden in der Ankündigung des neuen Buchs des ZEIT-Kolumnisten Stephan Porombka „Da ist noch Luft nach oben“, das im Duden-Shop erhältlich ist. Merke: Floskeln sind zwar leer, aber gerade das ist ihr Potenzial …

60 Jahre Helvetica

BleiletterDie Schriftart Helvetica gehört immer noch zu den populärsten überhaupt. Dabei hieß sie anfangs gar nicht so, sondern Neue Haas-Grotesk, benannt nach dem Geschäftsführer der Haas’schen Schriftgießerei in Münchenstein bei Basel. Entworfen vom Grafiker Max Miedinger, wurde sie erst vier Jahre später umbenannt. Ein lesenswerter englischer, mit Beispielen reich bebilderter Artikel von Jacobo Prisco von CNN gratuliert zu 60 Jahren Helvetica: „The game-changing design made to go unnoticed“.