Der Jahreswechsel steht bevor. Wünschen wir nun ein gutes neues Jahr oder ein gutes Neues Jahr? Nun, beides ist zwar möglich, doch wir empfehlen eine Schreibweise: die Kleinschreibung!
Kategorie: Sprachwissen
In dieser Kategorie geht es um nützliches Wissen rund um Sprache, auch die geschriebene, also um Sprachwissen.
Die Sprache unserer Gegenwart
Worte und Begriffe wecken Hoffnungen oder schüren Ängste, sie prägen politische Diskussionen und unseren Umgang mit der Vergangenheit. Deutschlandfunk Kultur nimmt die Veränderungen in der Sprache unserer Gegenwart unter die Lupe und schreibt das Wörterbuch der Alltagssprache weiter.
So heißt es in der Ankündigung einer Reihe von Deutschlandfunk Kultur über ein Wörterbuch der Alltagssprache. Weiterlesen →
E‑Mail oder Email?
Ich lese immer wieder das Wort „Email“, manchmal auch als „email“. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Heißt es nun E‑Mail oder Email?
Schwierige Wörter – wie richtig schreiben?
Es gibt schwierige Wörter, deren korrekte Schreibweise wir oft nicht wissen, wenn wir sie gerade brauchen. Dazu zählen etwa aggressiv, ein bisschen, der Brokkoli, dilettantisch, die E‑Mail und die Karosserie, der Kommilitone bzw. die Kommilitonin, das Portemonnaie, unentgeltlich, weismachen und die Zucchini. Der Duden bietet eine Liste dieser als „rechtschreiblich schwierig“ eingestuften Wörter. Weiterlesen →
„Missinformation“ Wort des Jahres bei Dictionary.com
Nicht nur hierzulande gibt es das Wort bzw. das Unwort des Jahres. Das englischsprachige Online-Wörterbuch Dictionary.com wählte gerade das englische Pendant zu „Missinformation“ misinformation zum Wort des Jahres 2018.
Adjektive in festen Wortgruppen: groß oder klein?
Wir alle kennen sie: feste Wortgruppen, die aus einem Adjektiv und einem Substantiv bestehen. Schreiben wir die Adjektive in festen Wortgruppen groß oder klein? Die kurze Antwort: allermeist klein.
Außer Betrieb: alte Wörter
Im täglichen Sprachgebrauch kommen immer schneller neue Wörter hinzu. Andere hingegen sind längst vergessen oder auf dem „besten“ Weg dorthin: alte Wörter. Ein schon älterer Beitrag zeigt, dass, wenn Sie diese Wörter kennen, alt sind. Weiterlesen →
Komma zwischen Hauptsätzen oder nicht?
Wir haben uns hier bereits mit der Kommasetzung bei eingeschobenen Nebensätzen beschäftigt. Wie sieht es aber bei der Verbindung von selbstständigen Hauptsätzen aus: Steht nun ein Komma zwischen Hauptsätzen oder nicht? Es kommt unter anderem auf die Länge an.
Im Reich der Interpunktionen
Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:Die Semikolons werden Drohnen
genannt von Beistrich und von Punkt.Es bildet sich zur selben Stund
ein Antisemikolonbund.Die einzigen, die stumm entweichen
(wie immer), sind die Fragezeichen.Die Semikolons, die sehr jammern,
umstellt man mit geschwungnen Klammernund setzt die so gefangnen Wesen
noch obendrein in Parenthesen.Das Minuszeichen naht, und — schwapp!
da zieht es sie vom Leben ab.Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen
die heimgekehrten Fragezeichen.Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:
Gedankenstrich auf Komma stürzt —und fährt ihm schneidend durch den Hals,
bis dieser gleich — und ebenfalls(wie jener mörderisch bezweckt)
als Strichpunkt das Gefild bedeckt! …Stumm trägt man auf den Totengarten
die Semikolons beider Arten.Was übrig von Gedankenstrichen,
kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.Das Ausrufszeichen hält die Predigt;
das Kolon dient ihm als Adjunkt.Dann, jeder Kommaform entledigt,
stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt …
Sprechen wir bald nur noch (D)englisch?
Ich fasse nicht, was diese Reden meinen,
Doch sie entsetzen mich –
(aus Friedrich Schiller: Don Carlos, Infant von Spanien, 4. Akt, Einundzwanzigster Auftritt)
Vor Kurzem erschien ein Beitrag, der sich kritisch mit der Überhandnahme englischer Bezeichnungen im Berufsleben befasst. Denglisch und kein Ende! Dabei sind unsere Englischkenntnisse geringer als wir glauben, wie der Autor dieses Beitrags weiß. Warum also? Provinzialismus, hinter vermeintlicher Kompetenz versteckt!






