In eigener Sache, die so eigen gar nicht ist

Datenschützer klagen immer wieder über die Teilen-Schaltflächen, die inzwischen auf den meisten Seiten im WWW zu finden sind. Sie stellen nämlich unbemerkt Kontakt zu den Servern der sozialen Netzwerke her. Hier seit Kurzem nicht mehr – dank einer Erweiterung! Deshalb ein Wort in eigener Sache, die so eigen gar nicht ist.

Share-Wolke
Teilen um jeden Preis? (Bild: Free Images – Pixabay)

Die verbreiteten Teilen-Knöpfe, auch Share-Buttons oder Social Media Buttons genannt, stellen ein erhebliches Datenschutzproblem dar, weil sie unbemerkt Kontakt zu den Servern der sozialen Netzwerke herstellen. Besonders Facebook und Google+ sind dafür bekannt, dass sie das Verhalten der Nutzer/-innen protokollieren.

Seit Kurzem erfolgt die Benutzung der Teilen-Schaltflächen auf diesen Seiten datenschutzkonform. Durch eine installierte Erweiterung wird die Verbindung zu den Diensten zum Teilen nämlich erst und nur durch einen Klick der Nutzer/-innen auf die eigentlichen Teilen-Knöpfe hergestellt; vorher findet keine Datenübertragung statt! Mit der Aktivierung der Teilen-Schaltflächen stimmen deren Nutzer/-innen dann allerdings zu, dass Daten an die Betreiber dieser Netzwerke übertragen werden. Aber nur die Nutzer/-innen, die das so wollen – die anderen nicht!

Weitere Informationen finden Sie nach dem Klick auf das „i“ rechts neben den Teilen-Schaltflächen oder auch gleich direkt auf c’t, dem Magazin für Computertechnik: „Shariff: Social-Media-Buttons mit Datenschutz“.

Ronald M. Filkas

Gelernter Schriftsetzer im Handsatz, Studium der Germanistik, zertifiziert abgeschlossene Fortbildungen „Web-Publishing Schwerpunkt DTP“ und Online-Redaktion, langjährige Erfahrungen als Schriftsetzer/ DTP-Fachkraft und als Korrektor und Lektor in Druckereien, Redaktionen und Verlagen. Mehr? Seite „Über mich“!

2 Kommentare

  1. Ich drücke nicht auf Teilen, wenn ich einen Artikel selbst posten will. Ich kopiere die Linkadresse und poste das manuell. Ich hatte die Möglichkeit seinerzeit in Facebook sogar ausgeschaltet.

    1. Das ist natürlich sehr vernünftig, aber die Vorsichtsmaßnahmen hier beziehen sich ja auf die Tatsache, dass diese Netzwerke ungefragt bei jedem, ob dort angemeldet oder nicht, Verbindungen zu ihren Servern aufnehmen und Nutzerinformationen verarbeiten. Trotzdem danke für den Kommentar und allzeit sicheres Surfen im WWW!

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