Der Duden: Rückt die neue Ausgabe nach rechts?

Vor Kur­zem ist die neu­este Aus­gabe des Stan­dard­werks Duden erschie­nen. Es ist die inzwi­schen 27. Auf­lage mit rund 5000 neuen Wör­tern. Neben Arschrun­zeln, chil­lig, Emoji, fancy, Fle­xi­ta­rier, groovy, liken, Honk sowie merk­wür­di­ger­weise auch die aus dem Däni­schen stam­men­den und eigent­lich unüber­setz­ba­ren Hygge und hyg­ge­lig fällt auf, wie viele Wör­ter aus dem rech­ten Spek­trum neu auf­ge­nom­men wur­den. Dar­un­ter befin­den sich die Flücht­lings­krise, Fake News, post­fak­tisch, die Lügen­presse, die Hass­kri­mi­na­li­tät, der oder die Volks­ver­rä­ter und die Will­kom­mens­kul­tur. Die Wut­bür­ge­rin kam ebenso neu hinzu, nach­dem das männ­li­che Äqui­va­lent schon vor­han­den war. Rückt der Duden damit nach rechts? 

Eine Glosse über die neue Aus­gabe des Dudens lesen Sie auf Ronalds Noti­zen: „(Keine) Fake News: neue Wör­ter im Duden“ (öff­net in neuem Fens­ter), und siehe hier auch

Ronald M. Filkas
Gelernter Schriftsetzer im Handsatz, Studium der Germanistik, zertifiziert abgeschlossene Fortbildungen „Web-Publishing Schwerpunkt DTP“ und Online-Redaktion, langjährige Erfahrungen als Schriftsetzer/ DTP-Fachkraft und als Korrektor und Lektor in Druckereien, Redaktionen und Verlagen. Mehr? Seite „Über mich“!

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