Klopapier als Briefporto

Klopapier als Briefporto

Auch wenn die Beschäftigung mit Papier hier nicht unbedingt zu den Schwerpunkten gehört, so ist diese Meldung doch eine Erwähnung wert: In Österreich gibt es Klopapier als Briefporto!

Wir beschäftigen uns hier selten mit Papier. Vor allem nicht mit Toilettenpapier! Aber die Corona-Krise treibt seltsame Blüten. Das Horten von Toilettenpapier gehört unzweifelhaft dazu (siehe in Ronalds Notizen: „Nudeln und Toilettenpapier“ und „Nicht schon wieder: Hamsterkäufe beim Klopapier!“). Wie mir eine gute Freundin mittels eines Ausschnitts aus dem lokalen „Käseblatt“ vor einer Weile mitteilte, hat die Österreichische Post Briefmarken aus Toiletten­papier herausgebracht. Angelehnt an den auch durch diese Krise eingeführten Mindestabstand, der dort einen Meter beträgt, ergeben zehn Briefmarkenblöcke aneinandergereiht eben jenen Abstand. Auf das dreilagige (!) Papier ist ein Babyelefant aufgedruckt, der in Österreich als Symbol für diesen Hygieneabstand gilt.

Klopapier als Briefporto, das ist doch mal wirklich eine Idee, die zudem einem guten Zweck dient. Mit dem Erlös sollen nämlich besonders hilfebedürftige Menschen unterstützt werden!

(Siehe die Meldung im „Stern“: „Österreichische Post verkauft Corona-Briefmarke aus Klopapier“ und hier weitere Beiträge unter dem Schlagwort „papier“!)

Ronald M. Filkas
Gelernter Schriftsetzer im Handsatz, Studium der Germanistik, zertifiziert abgeschlossene Fortbildungen „Web-Publishing Schwerpunkt DTP“ und Online-Redaktion, langjährige Erfahrungen als Schriftsetzer/ DTP-Fachkraft und als Korrektor und Lektor in Druckereien, Redaktionen und Verlagen. Mehr? Seite „Über mich“!

3 Kommentare

    1. Ob und wie das mit dem Anfeuchten zum Aufkleben funktioniert, wurde leider nicht erklärt. Könnte nämlich sein, dass die sozusagen auf der Zunge zergehen … 🙂

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