Zur Situation des deutschen Buchmarkts 1949

Zur Situation des deutschen Buchmarkts 1949? 1949? Tippfehler? Mitnichten. Anlässlich der derzeit noch stattfindenden Frankfurter Buchmesse sendete der Hessische Rundfunk eine Radiosendung aus dem Jahr 1949. Auch damals schon kämpften die Verlage um Käuferinnen und Käufer.

Zur Situation des deutschen Buchmarkts 1949

Aufgeschlagenes Buch
Symbolbild aufgeschlagenes Buch
Anlässlich der derzeit noch stattfindenden Frankfurter Buchmesse wiederholte der Hessische Rundfunk kürzlich eine Radiosendung aus dem Jahr 1949.

Der Frankfurter Börsenverein hatte die Buchmesse neu gegründet. Im September 1949 kamen mehr als 200 Aussteller in der Paulskirche zur ersten Buchmesse der Nachkriegszeit zusammen.

Auch damals schon kämpften die Verlage um Käuferinnen und Käufer. Damals ging es allerdings nicht um E-Books oder um KI. Peter Suhrkamp, Ernst Rowohlt und Kurt Desch diskutierten über die Fragen, ob preiswerte Taschenbücher oder lieber die hochwertige gebundene Ausgabe. Und damit auch über das Kaufverhalten des deutschen Lesepublikums. Doch auch damals fragte man sich schon: zu wenige Leserinnen und Leser? Krise des Buches?

Die Diskussion zur „Situation des deutschen Buches“ wurde vom hr aufgezeichnet. Hartmann Goertz, der ab 1949 als Hörspieldramaturg beim Hessischen Rundfunk tätig war, leitete das Gespräch. Die Sendung: ARD Sounds: „Zur Situation des deutschen Buches: Peter Suhrkamp, Ernst Rowohlt und Kurt Desch diskutieren“ (57  Minuten).

Ronald M. Filkas
Gelernter Schriftsetzer im Handsatz, Studium der Germanistik, zertifiziert abgeschlossene Fortbildungen „Web-Publishing Schwerpunkt DTP“ und Online-Redaktion, langjährige Erfahrungen als Schriftsetzer/ DTP-Fachkraft und als Korrektor und Lektor in Druckereien, Redaktionen und Verlagen. Mehr? Seite „Über mich“!

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