„Ragebait“ ist Jugendwort des Jahres 2026

Wie der den Wett­be­werb aus­rich­tende Ver­lag auf der Frank­fur­ter Buch­messe bekannt­gab, ist „Rage­bait“ zum neuen Jugend­wort des Jah­res gewählt worden. 

„Ragebait“ ist Jugendwort des Jahres 2026

Wie der den Wett­be­werb aus­rich­tende Lan­gen­scheidt-Ver­lag heute auf der Frank­fur­ter Buch­messe bekannt­gab, ist „Rage­bait“ das Jugend­wort des Jah­res 2025. Es löst den Vor­jah­res­sie­ger „das crazy“ ab.

Mit „Rage­bait“ sind Inhalte in den sozia­len Medien gemeint, die nur das Ziel haben, Wut (eng­lisch: rage), Empö­rung oder Zorn aus­zu­lö­sen. Und wie wir wis­sen, erzeu­gen sol­che Reak­tio­nen die meis­ten Kom­men­tare und brin­gen wie­derum wei­tere Nut­ze­rin­nen und Nut­zer zur Inter­ak­tion. Sie kli­cken auf die Mel­dung, schrei­ben wütende Kom­men­tare oder tei­len sie mit ihren Freunden.

Durch den auf diese Weise „ange­reg­ten“ Algo­rith­mus bekom­men die Mel­dun­gen mas­sen­haft Abrufe. Und genau das ist der Plan der Erstel­ler von „Rage­bait“!

Mit 36,5 Pro­zent der gül­ti­gen abge­ge­be­nen Stim­men ist „Rage­bait“ das Jugend­wort des Jah­res. Knapp dahin­ter fol­gen „Peak“ und „Cras­hout“. Am 29. Mai war die Kam­pa­gne mit der Ein­rei­chungs­phase gestar­tet. Rund eine Mil­lion Jugend­li­che zwi­schen 11 und 20 Jah­ren sol­len sich an der Wahl betei­ligt haben.

„Peak“ und „Crashout“ auf den folgenden Plätzen

Auf Platz zwei der Abstim­mung lan­dete „Peak“ (Gip­fel, Höhe­punkt) mit 33,8 Pro­zent der Stim­men. Das Wort weise auf „das Beste vom Bes­ten“ hin, erklärte der Verlag.

Mit 29,7 Pro­zent belegte „Cras­hout“ (Absturz) den drit­ten Rang der Jugend­wort-Abstim­mung. Lan­gen­scheidt zufolge beschreibt der Begriff eine Per­son, die völ­lig die Fas­sung verliert.

Die Pres­se­mit­tei­lung: Lan­gen­scheidt: „Rage­bait“ ist das Jugend­wort des Jah­res 2026 von Lan­gen­scheidt.

Ronald M. Filkas
Gelernter Schriftsetzer im Handsatz, Studium der Germanistik, zertifiziert abgeschlossene Fortbildungen „Web-Publishing Schwerpunkt DTP“ und Online-Redaktion, langjährige Erfahrungen als Schriftsetzer/ DTP-Fachkraft und als Korrektor und Lektor in Druckereien, Redaktionen und Verlagen. Mehr? Seite „Über mich“!

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