
Hallo, ich heiße Ronald.
Ich spiele brasilianische Trommeln und Perkussionsinstrumente. Wie zum
Beispiel:
- repinique oder repique, früher auch
repenique, eine hoch gestimmte zweifellige, zylindrische
Tenortrommel (agogô
e repinique, MP3, 1 min 51 s, 1,7 MB; die agogô
spielt übrigens Dudu Tucci),
- cuíca, eine Reibetrommel,
- berimbau, ein monochordischer Musikbogen,
- repique de mão (solo,
MP3, 1 min 12 s, 1,11 MB) und tan-tan, einfellige,
zylindrische Handtrommeln,
- tarol oder caixa (gesprochen „kaischa“),
snare drums oder zweifellige Saiten- oder Marschtrommeln
(spontane Improvisation bei
Probe
Bateria Nota 10 1993, MP3, 9 min 27 s, 8,66 MB;
Paulo Santos spielt hier repinique),
- und einige andere wie etwa tamborim, eine kleine
flache, einfellige Rahmentrommel, mit einem Stock oder einer Rute gespielt,
agogô, eine Doppel- oder Mehrfachglocke, die Schaberatsche
reco-reco und die Schüttelrasseln ganzá.
Wenn ich mich zunächst vorstellen darf:
Angefangen habe ich als Jugendlicher mit Schlagzeugunterricht, wechselte aber
bald zur Perkussion. Über die irische, schottische und bretonische Folklore, als
ich in einer Gruppe zunächst Bongos, dann die irische Rahmentrommel bodhran
(sprich „boränn“) spielte, kam ich durch meine damalige Freundin zur
brasilianischen Musik.
Die Trommel repinique habe ich mir seit 1987 hauptsächlich
autodidaktisch beigebracht und dabei
Flávio Goulart
(nicht nur ein hervorragender Gitarrist!),
Cláudio Wilner (nicht nur
ein hervorragender Schlagzeuger!) und
Gilson de Assis (wer
kennt ihn nicht?) bei Konzerten auf die Hände geschaut. Wolfgang Frenkel aus
Hamburg (noch aktiv?) hatte mir netterweise einige sehr gute Ratschläge, Noten
und eine Kassette mit verschiedenen toques und
breques per Brief geschickt. Der Urvater der Sambabewegung in Deutschland,
Dudu Tucci, der mir bei
einem Besuch seines „Sambafieber“ 1990 einige gute Tipps gab (Afro Samba,
MP3, 6 min 04 s, 5,56 MB), die Trommler von
Ilê Aiyê,
des ältesten bloco afro in Salvador da Bahia, die uns 1994
die rhythmischen Grundlagen ihrer Musik zeigten (toques e breque,
MP3, 2 min 17 s, 2,1 MB, solo von mir gespielt), und einer der
ambitioniertesten Perkussionisten Brasiliens,
Marcos Suzano,
der bei einem „Samba Syndrom“ 1996 an der Landesmusikakademie Berlin moderne
Arrangements für Sambaperkussion vermittelte, rundeten mein Basiswissen ab,
sodass ich ihnen allen und außerdem noch Martin Bender für den obigen
Schnappschuss einen Dank aussprechen möchte: Muito obrigado!
Seitdem habe ich in einigen Gruppen im Rhein-Main-Gebiet gespielt und
nebenbei mein Instrumentarium erweitert:
- angefangen bei einer Trommlergruppe von „Hansmann“ Kramer (heute
House of Samba)
1987/88 und 1991 nochmals (Auftritt
mit Interview in Hanau, 21. Mai 1988, MP3, 2 min 52 s, 2,63 MB),
- bei einer Trommelgruppe von Michael Weil 1989
- und deren Nachfolgegruppe Bateria Seis von 1989 bis
etwa 1992, teilweise auch als Leiter (Probe
vom 28. November 1989, MP3, 13 min 50 s, 12,6 MB, und
Maracatu, Auftritt
Samba-Disco in Frankfurt, 20. Oktober 1990, MP3, 3 min 29 s, 3,35 MB,
wobei ich eine Art tarol spiele),
- als Leiter der Bateria Nota 10 aus Oberursel 1993/94
(öffentliche
Probe
im damaligen Jugendzentrum Oberursel, MP3, 5 min 27 s, 4,99 MB),
- mehrmals als leitende Aushilfe (oder umgekehrt) und einziger Deutscher
(und Weißer!) bei 100 % Negro 2001/02,
- als Leiter der Bateria Quarta Feira aus Oberursel
2004/05
- und bei vielen weiteren jeweils für einen oder mehrere Auftritte bzw.
Kurzeinsätze, z. B. mit Bia de Assis und
Som-Brasil
und mit dem fast schon legendären Bloco Funk-o-Forte von Hilde Rössel
und Marco Haustein (jetzt
Tambela) sowie mit den unvergessenen
Rosanna & Zélia.
- Von 1995 bis 2011 spielte ich bei
EMBOLADA
– Escola de Samba Hofheim (auch bei
Myspace): Probe
Baião Reggae, MP3,
3 min 06 s, 2,85 MB, und Probe
Samba Reggae Delight,
MP3, 3 min 25 s, 3,13 MB, beide 2001; YouTube:
Samba Duro und
Magalenha, beide beim
rockpopjazz-Fest der
Wiesbadener Musik- & Kunstschule e. V. (WMK) im Kulturforum Wiesbaden,
9. April 2011.
Bei meinen Freunden vom „Viehtrieb“, der
Boiada
(übrigens auch ein Rhythmus des bumba-meu-boi aus
Maranhão) von Frank Völker, dem ich früher schon oft
musikalisch und privat begegnete, spiele ich auch immer wieder gerne mit!
Wer mehr über mich, instrumentos e ritmos brasileiros oder
meine sonstigen beruflichen Fähigkeiten erfahren möchte (ich bin nämlich auch
Schriftsetzer, Mediengestalter und mehr: siehe
Ronald + Mediengestalter), schicke mir
einfach eine E-Post.
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Ronald (Ron) M. Filkas
Fichardstraße 31
60322 Frankfurt am Main
Deutschland/Germany/Alemanha
Telefon: +49 (0) 69 - 59 36 05
Letzte Aktualisierung:
Dienstag, 29. November 2011, 11.13 Uhr.

